CarpeDiemCamp – „Entspanne dich!“

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Zum zweiten Mal besuchte ich letztes Wochenende das Hamburger CarpeDiemCamp, das dieses Jahr als zweitätiges BarCamp stattfand. Das Motto „carpe diem“, also „nutze den Tag“, sagt sich leicht – welche Themen und Sessions das BarCamp bereit hielt und welche Tipps auch Sie nutzen können, lesen Sie hier.

Schon letztes Jahr mochte ich den Themenmix des CarpeDiemCamps sehr. Daher war mir früh klar: Mein Besuch des diesjährigen #cdc14 stand fest.

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In den zurzeit leerstehenden ehemaligen Büroräumen des Raumsponsors intosite GmbH im lichtdurchfluteten 5. Stock im Poßmoorweg erwarteten mich einige bekannte Gesichter. @Silke_S, @JennySHH und Christian traten wie im Jahr zuvor als Organisatoren auf und hatten das BarCamp wunderbarst geplant.

Beim ersten Kaffee und einem Imbiss knüpften die Besucher erste Kontakte; und die (üblichen) „Ach, du bist das!“-Ausrufe von Teilnehmern, die sich bisher nur aus „diesem Internet“ kannten, waren zu hören.

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Nach der Vorstellungsrunde standen die Sessions des ersten Tages fest. Ich entschied mich für das Glück: Was ist es, und wie finde ich es? „Happiness“ statt“luck“ war die erste Definition: Wo finde ich Zufriedenheit, aber auch: Welche Erwartungen habe ich, die evtl. in Enttäuschungen enden? Meine getwitterte Essenz:

In der nächsten Session erzählte @FrankS von seinen Erfahrungen, als Introvertierter plötzlich vor größerem Publikum stehen zu müssen. Und das nur, weil er im Laufe des Arbeitslebens inzwischen viel weitergeben konnte. Spannend:

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Nach viel Austausch mit anderen, einer Mittagsstärkung und guten Gesprächen beschloss die Session von @Silke_S meinen Tag. Sie stellte Joe Vitale und Ho’oponopono vor:

Ein wunderbarer Vortrag mit ganz viel Ermutigung zum eigenen, selbstbestimmten Handeln!

Der zweite Tag brachte ebenso abwechslungsreiche wie spannende Themen mit sich. Beim Thema Zeitmanagement tauschten wir uns mit @Silke_S und @JennySHH aus, welche täglichen Abläufe optimierbar sind (zur Nachahmung empfohlen!):

  • Bewusst machen, was nervt
  • Störer ausschalten (E-Mail-Töne, Push-up-Mitteilungen)
  • Notizen machen! So sind die Themen aus dem Kopf – und auf dem Papier
  • Kleine Dinge *sofort*erledigen
  • Einen „Parkplatz“ einrichten für Dinge, die ich erledigen möchte. Und:

Die nächste Session mit @FrankS und @look_now inspirierte mich, über das Thema Kanban als Instrument zur Abreist- bzw. Projektplanung nachzudenken.

Und mit @diehauteculture erreichte der Tag seinen Höhepunkt: Sketchen stand auf dem Programm! Wie das geht, verdeutlich meine Sketchnote (total offensichtlich und durchschaubar, oder?):

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Für mich als visueller Mensch ein wunderbares Instrument, während eines Vortrags „Notizen“ visuell darzustellen. Wäre das auch etwas für Sie?

Zu guter Letzt diskutierte ich während meiner gemeinsam mit @inge_schenkt gehaltenen Session über Arbeitsorganisation. Zu einer brauchbaren Lösung, wie ich meine Liebe zum Notizen machen auf Papier mit dem digitalen Büro vereinbare, kamen wir nicht (und vermutlich gibt es sie nicht!). Trotzdem gab es wunderbare Anregungen.

CC-BY: Malte Klauck von Hamburg Fotografiert

CC-BY: Malte Klauck von Hamburg Fotografiert

Danke noch einmal an alle Beteiligten, an das Orgateam sowie den Sponsoren für zwei tolle Tage!

Und wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich überlegen, mal an einem Barcamp teilzunehmen: Das CarpeDiemCamp ist wirklich ein toller Einstieg mit wirklich guten Themen! Ich freue mich jedenfalls auf das nächste Jahr! 

Übrigens: Unter dem Hashtag #cdc14 können Sie die Tweets zum CarpeDiemCamp noch einmal nachlesen!

 

Vielen Dank fürs Weiterempfehlen:

2 Kommentare

  1. LIebe Inga,

    wunderbare Innen- und Außenansichten vom #cdc14 – es waren wirklich zwei großartige Tage. Und dieses „Ach, DU bist das!!“ – jawoll, genau so, immer wieder. Internet goes real life… 🙂

  2. Pingback: Carpediemcamp meets LifeModding - LifeModding

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