Tag 4: Social Media im Unternehmen

Warum sollte man Social Media im Unternehmen einsetzen?

  • besserer Verkauf
  • höherer Marktanteil
  • verbesserte Produkt- und Servicequalität
  • verbesserter Marken- und Börsenwert
  • schnellere Innovation
  • verbesserte Zusammenarbeit mit Partnern
  • verbesserte Talentfindung (Recruting!)
  • Kostenreduzierung

* Social Media ist immer geschäftlich UND privat zugleich, die Trennung ist kaum klar zu ziehen, da persönliche Kontakte sehr wichtig sind, oder man auch mal Abends zu Hause was macht, an Veranstaltungen teilnimmt o.ä. Kein „Nine-to-five-Job; auch am WE mal Zugriff haben, ggf. ausschlaggebend!

* Social Media funktioniert nur, wenn es die Nutzer einbezieht, aktiviert und begeistert! 

Private Nutzung von Social Media im Unternehmen:

  • Guidelines erstellen, was ist erlaubt / verboten? (auch hier: privat und beruflich ist sehr eng vernetzt, da win/win- Situation. Ggf. ergeben sich durch private Kontakte berufliche Chancen)
  • Strategie für private Nutzung mit Geschäftsführung festlegen – dh enger Kontakt mit GF notwendig! Da auch Frage, was online gestellt wird / werden darf
  • Vorteile: MA fühlen sich eingebunden, und akzeptiert; authentische Unternehmenskommunikation
  • Nachteile: schwierig Kontrolle über Zeitnutzung; schwierige Trennung zwischen persönlicher und Unternehmensmeinung
  • Chancen: bei guter Vorbereitung wertvolles Medium zur Kundenkommunikation und Personalwerbung, zufriedene MA
  • Risiken: Rechtliche Unsicherheiten: wo beginnt unerwünschte Nutzung; was, wenn MA sich nicht an Regeln hält; schlecht zu kontrollieren.

ZEIT-Artikel: Verbote sind keine Lösung (von Tina Groll)

Summary:

Chancen: Kommunikation mit Freunden, Familie, Kollegen; Präsentation für Headhunter, Personaler, Lernen, Neues Entdecken.

Risken: Vermischung privat & geschäftlich (dessen muss man sich einfach von vornherein bewusst sein; Schnelle Dekreditierung (auch das muss man im HIntrtkopf beahren.

Lesetipp: Tamar Weinberg: Social Media Marketing – Strategien für Twitter, Facebook & Co. ISBN  978-3-868-99236-6

„Die Aufgabe von Social Media-Marketingexperten besteht darin, diese Communities richtig zu nutzen, um mit ihren Teilnehmern wirkungsvoll über relevante Produkt- und Serviceangebote zu kommunizieren. Außerdem gehört zum Social Media Marketing, diesen Communities zuzuhören und im Namen einer bestimmten Firma Beziehungen zu ihnen aufzubauen.“

Sinnvolle Social Media Richtlinien

Früher: Unternehmenskommunikation über Marketing-/PR-Abt.; heute schneller Zugang zu den Medien von allen, auch von Mitarbeitern, die (sonst) nicht mit der Social Media Abteilung zu tun haben.Dies stellt aber natürlich auch eine Gefahrenquelle da, wenn MA schädliche Aussagen treffen oder die Fa. (bewusst oder unbewusst) hintergehen!

Daher für geschäftliche Nutzung von Social Media:

  • Guidelines erstellen
  • Strategie mit der GF festlegen -> authentische Unternehmenskommunikation, auch wenn die Trennung privat / geschäftlich manchmal schwierig ist

Guidelines sind wichtig…

  • Aufklärung der MA über Medienkompetenz;
  • welche Infos dürfen das Unternehmen verlassen, welche nicht.
  • rechtliche Hintergründe;
  • Verständigung über Art und Umfang des erwünschten Einsatzes von Social Media
  • Nettikette (dazu auch Groundswell!);
  • Eigenverantwortung des Mitarbeiters!
  • Respekt vor Wettbewerbern;
  • Urheberrecht
  • Ansprechpartner bei Unsicherheiten.
  • Kenntlichmachen der offiziellen und der privaten Meinung.
  • Sicherheitsaspekte (Viren, Trojaner, kein Spam!).

KURZ: Tipps für Social Media Richtlinien:

  • Klare Ansage bezüglich des Bekenntnisses zum Einsatz von Social Media
  • Klare Ansage zum Nutzungsumfang
  • Social Media Kompetenz des Teams sicherstellen
  • Einbindung der Mitarbeiter
  • Abgrenzung zwischen unverbindlichen Handlungsempfehlungen und verbindlichen Vorgaben
  • Berücksichtigung branchenspezifischer Besonderheiten
  • Lesbarkeit und Verständlichkeit

Link Social Media Guidelines von Rechtzweinull.de

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Inga
Social Media Managerin, evangelische Theologin, Bloggerin. Ziemlich oft online. Fotografiert, zeichnet und denkt sich immer wieder etwas Neues aus.