Sommer, oder plötzlich Herbst?! Zeit zum Planen!

Saßen wir gefühlt noch vor wenigen Tagen in der Sommersonne, wechselte das Wetter schlagartig auf „Herbst“. Während ich hier schreibe, gischtet draußen der Regen, es sind 12 Grad und graue dicke Wolken verdecken den Himmel. In mir wehrt sich alles gegen diesen Jahreszeitenwechsel. Warum ist das so?

Der Sommer brachte dieses Jahr nicht nur wunderbares und vor allem einmal konstante Temperaturen mit sich. Wir konnten uns auf ihn verlassen. Besonders nach meinem Samos-Aufenthalt war dieses Wetter herrlich, denn es schloss daran an, was ich dort erlebt und gesehen hatte. Warme Sonnenstrahlen auf der Haut verlängerten quasi den Aufenthalt im Süden! 

Sommer | schokofisch.de

Draußen grillten wir am Wochenende, saßen auf der Terrasse und lasen, entspannten uns und  genossen das Leben. Alles lief geruhsam ab. Ferien, wie sie sein sollen!

Obwohl ich seit einiger Zeit wieder arbeite, stellte das bisherige Sommerwetter draußen immer noch diese Verbindung her. Mit dem plötzlichen (gefühlten) Herbsteinbruch stellt sich das Gefühl ein: Jetzt ist das alles vorbei. Der Ernst des Lebens beginnt wieder. Für die Kinder in der nächste Woche die Schule, für uns Erwachsene die Arbeit.

Farben für den Winter

Schon die Maus Frederick sammelte ja in dem bekannten Kinderbuch von Leo Lionni Sonnenstrahlen und Wärme für den Winter. Das verstanden die anderen Mäuse zunächst nicht, waren sie doch fleißig dabei, die Ernte einzubringen und Vorräte anzulegen. Doch als es draußen dunkel und kalt war, begann der weise Frederick zu erzählen: Vom Sommer und der Wärme, den Farben und den Erlebnissen, die den Sommer so schön gemacht hatten. Und die anderen Mäuse genossen es sehr und zehrten von den Bildern im Kopf.

Jammern auf hohem Niveau?!

Natürlich kann nicht immer Sommer sein. Ich bin selber überrascht, wie sehr mich dieser Wechsel dieses Jahr beschäftigt! Und das wussten auch die Mäuse: sie waren fleißig – alle auf ihre Weise.

Zu diesem bevorstehenden Wechsel in die wieder etwas dunkleren Zeiten gehört für uns auch:

  • sich wieder „auf Spur“ zu bringen, was den eigenen Arbeits- und Projektrhythmus angeht
  • wieder feste Termine im Kalender einzurichten
  • Strategieplanungen anzugehen: Welche Termine stehen im nächsten Vierteljahr an? Was soll umgesetzt werden, welche Meilensteine wollen erfüllt werden?
  • Veranstaltungen vorzubereiten, neue Ideen zu entwickeln und Kontakte wieder zu beleben, die während des Sommers vielleicht geruht haben

Sicher fallen Ihnen auch noch mehr Themen ein, die nun bei Ihnen anstehen?!

Planen | schokofisch.de

Neues angehen

Während ich die eben genannten Punkte aufgelistet habe, merkte ich: Eigentlich freue ich mich auch wieder auf diese Zeit. Denn produktiv zu sein bedeutet ja auch: Es bewegt sich etwas, es geht vorwärts! Das kommt mir als buntem Vogel ja auch sehr entgegen.

Daher nehme ich mir vor, meine to-do-Liste zu aktualisieren und auf diese Weise eine Arbeitsübersicht zu erstellen. Welche Programme und Tools dafür geeignet sind, soll übrigens in einem der nächsten Blogartikel Thema sein.

Bis dahin wünsche ich Ihnen einen guten Wiedereinstieg in den Alltag und trotzdem noch ganz viel Sonne. Mindestens im Herzen!

PS: Jetzt, wo ich mit dem Artikel fertig bin, scheint plötzlich wieder die Sonne. Ich sammle dann noch mal ein paar Strahlen…

 

 

Inga
Social Media Managerin, evangelische Theologin, Bloggerin. Ziemlich oft online. Fotografiert, zeichnet und denkt sich immer wieder etwas Neues aus.