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Kirche in der digitalen Welt

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Passen Kirche und Digitalistan eigentlich zusammen? Verkündigung online, Social-Media-Gottesdienste, geistliche Impulse in den sozialen Netzwerken oder Blogs von Menschen, die in der Kirche arbeiten: Die Vielfalt ist groß.

Warum erscheint die Schere zwischen dem, was tatsächlich da ist und dem, was wahrgenommen wird, so groß? Und gibt es tatsächlich (kirchliche) Widerstände gegen die Digitalisierung, oder sieht es nur so aus?

Im Netz findet dazu gerade eine lebhafte Diskussion statt, mit unterschiedlichen Ansichten – am besten nachzulesen unter #DigitaleKirche. Ich versuche hier auch mal, meinen Standpunkt darzulegen.

1. Nicht alle Menschen sind online

Wenn es um Gottesdienst und Verkündigung sowie Seelsorge geht, zählt das Wort. Wie in den meisten Formen der Kommunikation auch. Ob 1:1 oder in Form von Unterhaltungen mehrerer Menschen. Niemand, der ernsthaft an der Thematik #DigitaleKirche teilnimmt, will das abschaffen und durch Social-Media-Kommunikation o.ä. ersetzen. Es wird also niemandem etwas weggenommen, wenn wir über #DigitaleKirche sprechen. Weiterlesen

„Native ist nicht affin“. Oder: Warum das Geburtsjahr nichts über digitale Kompetenz aussagt

Digital affin

Als ich den Begriff „Digital Natives“ zum ersten Mal hörte, ärgerte ich mich etwas. Da gab es also angeblich eine Generation von jungen Leuten, die aufwächst mit allem, was digital ist und sich dies zu Nutze macht. Eifersucht?

Ein bisschen. Ich bin Jahrgang 1971 und trotzdem eindeutig „digital-affin“, komme ohne mein Laptop oder mein Smartphone nur sehr ungern zurecht. Zu groß die Vorteile, der Komfort, und ja, der Spaß. Und ja, ich kenne mich aus – so gut, dass ich keine Angst habe vor einem Computer, vor E-Mails oder „diesem Internet“. #Neuland? Nein, das ist es für mich nicht mehr.  Weiterlesen