Lycka! Schwedische Wertmarken fürs Leben

Die „Feine Billetterie“ aus Hamburg kennt ihr? Ich liebe die kleinen, wie alte Eintrittskarten aussehenden Wertmarken! Als kleines Geschenk, Dekoelement oder Botschaft eignen sich die kleinen Dinger wunderbarst.

Vor Kurzem erfuhr ich dann, dass es nun auch schwedische Wertmarken gibt! Was kann es Schöneres geben!?

Schließlich bin ich Schwedenliebhaberin! Nicht nur viele Urlaube verbrachte ich im Norden, sondern zweimal auch gleich eine längere Weile: Als Studentin zwei Monate in Uppsala und für einen Job ein halbes Jahr in Stockholm (übrigens der schönsten Stadt der Welt!).

Wertmarken | irgendwieschoen.de

Daher möchte ich euch die „svenska biljetter“ heute vorstellen. Sie sie nicht allerliebst??

ÄLSKLING = Liebling,

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TID = ZeitÖNSKA = Wunsch bzw. wünschen,

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LYCKA = Glück,

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und TACK = Danke.

Daneben könnt ihr außerdem PUSS = Kuss, KÄRLEK = Liebe und KRAM = Umarmung bei der Billetterie erwerben.

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Ich bin begeistert – und habe gleich mal eine Bestellung bei der Feinen Billetterie für’s nächste Fest in Auftrag gegeben. Übrigens gibt es darüber hinaus auch sechs norwegische Wertmarken!

Ich bin gespannt: Welches ist denn euer Favorit?

 

Disclaimer: Die schwedischen Wertmarken wurden mir freundlicherweise von der Feinen Billetterie zur Verfügung gestellt. Die hier dargestellte Meinung ist aber meine eigene und kam unabhängig davon zustande.

 

 

[Buchtipp] Styleguide Berlin

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Berlin, Shoppen, Retro und Design: Wenn bei diesen vier Worten auch eure Augen leuchten, habe ich heute einen besonderen Buchtipp für euch! Und zwar den styleguide Berlin von National Geographic.

Bei meinem letzten Besuch in Berlin im Mai zur re:publica14 gönnte ich mir anschließend noch drei nette Tage. Mein Mann reiste ebenfalls dazu, und wir schlenderten gemeinsam durch Schöneberg, Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Immer auf der Suche nach netten Läden, die Retroschick anbieten oder Design verheißen.

Auf einer unserer Stadtspaziergänge machten wir Halt bei „Schwesterherz„, einem Laden für Papier, Deko und Wohnaccessoires. In einer Ecke lädt ein Kaffeetresen zum Verweilen ein, und das nutzen wir selbstverständlich.

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Könnt ihr es schon sehen? Unten links im Bild: Der Styleguide Berlin! Beim Schwesterherz entdeckten wir das Buch nämlich. Nicht ohne Grund: Die Inhaberin des Ladens, Ellen Teschendorf, schrieb das Buch – und verkauft es daher natürlich auch mit Freude!

Aus der Styleguide-Reihe gibt es bisher zwei andere Titel: New York und London. Diese kauften wir uns schon vor ein paar Monaten, weil das Layout, die Aufmachung und natürlich die vorgestellten Locations total gefielen. Leider sind zwar keine Reisen in diese Destinationen geplant, aber toll sind die Bücher trotzdem. Und man weiß ja nie…!

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Und nun auch Berlin! Als wir das Buch sahen, war klar: das brauchen wir auch für unsere Sammlung – und Berlin ist eine Stadt, in der wir öfter und gerne sind!
Das Tolle am Buch: Nach Stadtteilen sortiert findet ihr eine großartige Auswahl an Cafés, Shops, Restaurants, aber auch Museen und anderen Sehenswürdigkeiten. Das geht aber über das hinaus, was ihr im „normalen“ Reiseführer findet. Hier werden wirklich kleine Läden vorgestellt, die man sonst vielleicht übersieht.

Eine Übersichtskarte vereinfacht die Orientierung, und einzelne Touren helfen, einen Spaziergang im Kiez zu planen.

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Besonders spricht mich an der Styleguide-Reihe außerdem das Layout und die Gestaltung der Bücher an. Ziemlich dickes, fast packpapierähnliches Papier, ein stabiler Pappeinband mit Gummiband und eine strapazierfähige Fadenheftung machen das Buch zu einem Begleiter, der auch die Tour im Rucksack nicht krumm nimmt.

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Petra Albert steuerte die Bilder zum Styleguide Berlin bei: Raffinierte Details und Einblicke machen das Buch fast zum Bildband, so toll sind die Fotos! Ein Sammlerobjekt auf alle Fälle!

Zum Schluss noch zwei Cafétipps, den sogar zwei unserer Lieblingscafés in Schöneberg enthält der Styleguide: Das „Sorgenfrei“ und „Mamsell„, beide in der Goltzstraße.

Styleguide Berlin | irgendwieschoen.deWährend das „Sorgenfrei“ im Stil der 1950er und 1960er Jahre eingerichtet ist und die dort gezeigte Auswahl auch verkauft, besticht „Mamsell“ durch eine ausgezeichnete Schokoladen-, Torten- und „Kalter-Hund“-Auswahl. Auch hier stöbert es sich im Hinterzimmer ausgezeichnet (u.a. Geschirr und Porzellan, Deko, Papier). In beiden Cafés lohnt sich der Kaffee sehr, und man sitzt ruhig und verweilt gerne eine längere Weile.

Eine klare Leseempfehlung also für den Styleguide Berlin – zum Mitnehmen, Stöbern und Sammeln wunderbarste geeignet! Auf weitere Bände bin ich gespannt…!

Disclaimer: Ich bespreche dieses Buch allein aus Überzeugung und habe keine Unterstützung vom Verlag erhalten.

Berlin, Potsdamer Platz

schokofisch.de

 

Wenn ich heute Berlin besuche, gehört ein Abstecher zum Potsdamer Platz auf alle Fälle dazu. Auch während der letzten Tage, als ich zur re:publica wieder einmal in der Hauptstadt war.

Im Sommer 1989 sah ich das Gelände von den Aussichtspodesten West-Berlins nur von Ferne. Auch als ich 1994 zum Studium nach Berlin zog, war der Platz noch eine große, sandige und von Kaninchen bewohnte Fläche. Nur das alte Weinhaus Huth trotzte dem Wandel der Zeit. → weiterlesen

Nordseeliebe

Vor ein paar Tagen: Inga steht zum ersten Mal seit langem wieder an der Nordseekante!

Immer wieder ist es ein erhebendes Gefühl: der Blick öffnet sich, du trittst über den Deich, und plötzlich breitet sich das Meer aus. Riesengroß, bis zum Horizont.

Als wir dort waren, glitzerte die Sonne auf dem spiegelglatten Wasser, die Sicht war gefühlt unendlich weit. In solchen Momenten fühlt man sich sehr klein. Und sehr sehnsüchtig nach dem, was da noch alles liegt und dahinter kommt! → weiterlesen

[Buchbesprechung] Norbert Leithold: Herrliche Zeiten

Buchbesprechung | irgendwieschoen.deBerlin-Wannsee am Vorabend des zweiten Weltkrieges: Die reiche Fabrikantenfamilie Kypscholl sieht der Zukunft gelassen entgegen.

Der selbstgefällige Vater, weil er sich mit seinem Rasierapperatewerk sicher wähnt, die Mutter Elisabeth, Künstlerin, weil sie etwas naiv ist. Sohn Otto möchte Maler werden, wird von seinem Vater allerdings in die Wehrmacht gezwungen. Tochter Anna arbeitet als überzeugte Rassenbiologin und lebt mit Siegfried zusammen, der sie gerne heiraten möchte.

Während des Krieges arbeitet Otto innerhalb der Armee als Fachmann für Kunst und ist zuständig für die Beschlagnahmung von Kunstwerken in besetzten Gebieten. Heimlich schafft er einige zur Seite, um sich Vorteile (und Geld) zu verschaffen.→ weiterlesen